Halbinsel Pouch
Die Halbinsel Pouch könnte z.B. als Erweiterung für Die Radtour Nr.1 genutz werden. Die Halbinsel welche auch “AGORA” genannt wird hat einige Sehenswürdigkeiten die man bei einem Besuch bei uns unbedingt mitnehmen sollte.
Die Haut
Nach der Einfahrt auf die Halbinsel findet man rechter Hand seltsame in die Erde gerammte Stahlplatten. Es ist wohl eine Art Kunst die hier gezeigt wird. Trifft nicht ganz meinen Geschmack aber irgendwie hat es was und bietet auch eine schicke Kulisse für das eine oder andere Foto. Sie sind ein Teil eines Gesamtkunstwerkes welches von Hartmut Renner welcher aus Halle stammt entworfen wurde. Es spiegelt die Veränderungen wieder welche dieses Gebiet durchlebte. Kahle Flächen bilden einen Kontrast zu bewachsenen, Baumgruppen und Sträucher erzeugen Wellen. Eine Gleisschotterfläche reiht sich an typische Pflanzen der Landschaft. In einem Feld sollen Schienen als Pfähle in den Boden gerammt vor sich hinrosten und so an die Spuren des Eingriffs durch den Bergbau erinnern.
Die Agora
Geht man diesen Weg dann ca. 1,5 Km weiter kommt man an die Freilichtbühne an, welche einem antikem Theater ähnelt. Dieses Bauwerk AGORA hat die Form eines großen Ohres und wurde vom Landschaftsarchitekturbüro Knoll Ökoplan entworfen. Ein akustisch neuartig moduliertes Openair-Theater für die Kunstlandschaft Goitzsche. Die Sitzreihen sind akustische Hörgänge und spiegeln alle Klänge und Geräusche mehrfach und vielfältig wieder.
Das Labyrinth
Im zentralen Bereich der Insel findet man das Labyrinth welchen von einem Polen Namens Zenon Polus entworfen wurde. Das Bauwerk umfasst eine Fläche von 225m² (15x15m) und die Höhe der gegossenen Betonteile ist 3m. Im inneren wie nicht anders zu vermuten befindet sich ein Wirrwarr aus Gängen. Der Innenraum ist ein eigenständiger Lebensraum welcher Ein- und Ausgänge bietet, welche sich entweder Richtung Wald oder Richtung Wasser befinden.
Schwimmende Steine
Der Boden und das Wasser der Goitzsche bringt viele unterschiedliche Farben zum Vorschein und genau diese brachten die Künstlerin Nadia Schmidt auf die Idee der „Schwimmenden Inseln“ welche als Andenken für die Folgegenerationen gedacht sind. Schwimmende Pontons welche 6m x 6m messen und mit dem Abraum des Tagebaus aufgefühlt wurden.
Hügel und Kegel
Die Franzosen Marc Babarit und Gilles Bruni haben 8 Hügel und 49 Haldenkegel welche bis zu 12 Meter in den Himmel ragen entworfen, welche die typischen Abraumflächen einer Bergbaulandschaft wieder geben sollen. Die Hügel wurden teilweise mit kunstvoll arrangierten Eisenteilen aus alten Tagebaugeräten verschönert. Auch wurden Betonschwellen treppenartig um einige Erhebungen gelegt welche zu den Grubenbahnschienen gehörten. Die Gipfel der Kegel sind in den Farben der Erde und dem Gelb des Goitzsche Sandes verziert. 
Kunstwerke “Boote”
Das Kunstwerk “Boote” besteht derzeit aus mehreren Bootskörpern und einer dazugehörigen Bootswerft. Der hollländische Künstler Klaas Kamphuis hat sich bei der Auswahl seines Objektes von der künftigen großen Wasserfläche inspirieren lassen. Gleichzeitig sind die Boote auch eine Reminiszenz an den Bootsbau in Pouch. Das Kunstwerk soll noch um eine frei schwimmenden hölzernen Bootssteg erweitert werden.
So steht es jedenfalls auf einer der vielen Hinweistafeln, das Problem was ich mit diesem Kunstwerk habe, es scheint nicht existent zu sein außer auf den Schildern.
Mein persönlicher Lieblingsplatz
Mein persönlicher Lieblingspaltz ist diese Bang auf dem Bild unten. Sie ist erhaben über die Landschaft und man kann schön auf die Goitzsche schaun und vor sich hin träumen. Nehm Sie sich die Zeit und entspannen sie hier ein paar Minuten. Die Bank befindet sich rechter Hand von der AGORA.
So kommen Sie zur Halbinsel Pouch:
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19. Mai 2012



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